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Tageswanderung des Laufclubs vom Isenachweiher zum Wattenheimer Häuschen (02.04.2023)

Die Tageswanderung des Laufclubs führte in diesem Jahr auf einsamen Waldwegen vom Isenachweiher zum Wattenheimer Häuschen und auf anderer Strecke zurück. Bei überwiegend moderaten Steigungen waren unter der Führung von Wolfgang Schantz rund 14 Kilometer zu bewältigen. Auf dem Rückweg kam die Regenbekleidung zum Einsatz, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften war um 9:00 Uhr an der ehemaligen Gondelbahnruine auf dem Wurstmarktparkplatz. Mit zwölf Wanderlustigen war die Beteiligung deutlich stärker als im Vorjahr. Die Wanderung startete am Parkplatz am Isenachweiher. Nach Umrundung des Weihers folgten wir der weiß-blauen Markierung der Isenach aufwärts, bis wir einen Rastplatz in der Nähe des Rödelsbrunnens erreichten. Frisch gestärkt folgten wir der Markierung zunächst weiter auf dem bequemen Forstweg, bevor links ein Pfad bergauf abzweigte. Dieses Wegstück wird anscheinend selten begangen, denn nach einiger Zeit ging es steil und weitgehend weglos hinauf. Doch Wolfgang Schantz hatte die Strecke vorab gut erkundet, denn schon wenig später erreichten wir wohlbehalten das Wattenheimer Häuschen.

Dieses liegt an einer Kreuzung gut ausgebauter Forststraßen, die im Zuge des Autobahnbaus der nahegelegenen A6 entstanden waren. Hieran erinnert ein vermooster und kaum noch lesbarer Gedenkstein. Für uns war wichtig, dass die früher für Waldfeste genutzte Hütte reichlich regengeschützte Sitzplätze bot. So konnten wir hier unseren festen und flüssigen Proviant bei bester Stimmung genießen. Unsere verdiente Mittagspause dauerte allerdings länger als geplant, denn war es bis dahin trocken, setzte gegen 12:00 Uhr kräftiger und anhaltender Regen ein.

Nachdem dieser etwas nachließ, packten wir unseren Regenschutz aus und traten unseren Rückweg an. Dieser folgte ebenfalls Forstwegen vorbei an markanten Wegpunkten wie dem „Galgen“ und dem ehemaligen Forsthaus „Mittlere Isenach“, an das nur noch ein Gedenkstein erinnert. Auf der abschließenden Umrundung des Isenachweihers auf dem westlichen Ufer fielen die Biber-Bissspuren auf, denen etliche Bäume zum Opfer gefallen waren. Gegen 14:00 Uhr erreichten wir den Parkplatz; nach dem obligatorischen Abschiedsfoto ging es dann zurück zu unserem Treffpunkt am Wurstmarktplatz. Trotz des Regens waren sich alle einig: Wir hatten eine sehr schöne Wanderung zu einem kaum bekannten Ziel erlebt und die Tradition der Tageswanderungen sollte unbedingt fortgesetzt werden!